Lösungen: B2B E‑Commerce
Branchen: Bauindustrie

Stabiles Geschäftsumfeld durch Systemintegration

Zentrale Produktdatenverwaltung
<time.saved>
Transparente Preissteuerung
<pricing.optimized>
B2B-Self-Service rund um die Uhr
<availability.achieved>

Die Herausforderung

AB Bechcicki ist ein landesweit tätiger Baustoffhändler mit über 25 Jahren Erfahrung und zählt zu den Marktführern im Bereich Farben und Lacke in Polen. Das Unternehmen verbindet Baustoffgroßhandel mit der Betreuung von Investitionsprojekten und beliefert Bauunternehmen, Investoren, Fachhandel sowie Industrie.

Es arbeitet mit mehr als 300 Herstellern im In- und Ausland zusammen und betreibt ein landesweites Filialnetz sowie E-Commerce-Kanäle. Während der B2C-Onlinevertrieb bereits etabliert war, basierte das B2B-Geschäft vor allem auf stationären Strukturen und Außendienst. Mit wachsender Unternehmensgröße traten die Grenzen fehlender, durchgängiger System- und Kanalintegration zunehmend hervor.

AB Bechcicki beauftragte Univio mit der Einführung eines B2B-Onlinevertriebs. Im Projektverlauf wurde daraus eine umfassende digitale Transformation mit klarem Fokus auf System- und Datenintegration. Ziel war ein Omnichannel-Modell und strukturierte Informationsflüsse zwischen Kanälen und Teams zu erstellen.

Mit dem integrativen Ansatz richtete AB Bechcicki die Transformation auf die Vereinheitlichung von Daten, die Automatisierung von Datenflüssen zwischen Systemen und Kanälen (und in späteren Phasen auch Prozessen) sowie auf ein konsistentes Einkaufserlebnis im gesamten Unternehmen aus.

  • Verteilte Daten ohne eine zentrale „Single Source of Truth“ führten dazu, dass Informationen zu Lagerbeständen und Preisen nicht direkt für Kunden verfügbar waren, sondern den Kontakt mit einem Vertriebsmitarbeiter erforderten.
  • Manuelle Dateneingabe und -pflege in Tabellen sowie die manuelle Bearbeitung von Bestellungen, Preislisten und Produktdaten erhöhten Kosten, verlängerten Prozesse und steigerten das Fehlerrisiko.
  • Informationen zu Verfügbarkeit, Lieferterminen und Bestellstatus wurden hauptsächlich per E-Mail oder telefonisch übermittelt, statt rund um die Uhr verfügbar zu sein. Das band erhebliche Ressourcen im Vertrieb.
  • Häufige Datenexporte und -importe zwischen Systemen, oft mit manueller Nachbearbeitung, belasteten operative Teams und verlängerten Abläufe.
  • Begrenzte Skalierbarkeit und Flexibilität – jede Änderung, etwa die Einführung eines neuen Vertriebskanals oder Marktplatzes, erforderte parallele Arbeiten in mehreren Systemen. Das verlängerte die Time-to-Market und erhöhte die Fehleranfälligkeit.
  • Eingeschränkte, bereichsübergreifende Analytik – das Reporting basierte vor allem auf ERP-Daten, während Informationen aus anderen Systemen nur eingeschränkt verfügbar waren oder manuell ergänzt werden mussten. Ganzheitliche Analysen zu Marge, Sortiment und Kunden waren dadurch erschwert.
Damian Gierczak
Head of B2B Transformation
Univio

"Bereits in der Analysephase war klar: Die Herausforderung lag nicht in der Anzahl der Systeme, sondern im Fehlen einer konsistenten Integrationsschicht. Als architektonisches Fundament setzten wir daher auf die Plattform Unilinker. Sie strukturierte den Austausch von Produktdaten, Preisen, Lagerbeständen, Bestellungen und Dokumenten. Entscheidend war die gewonnene Flexibilität. Unilinker ermöglicht es, neue Kanäle, Systeme oder Marktplätze schnell anzubinden – ohne kostspielige und riskante Eingriffe in die bestehende IT-Architektur. "

Die Lösung

  • Einführung des proprietären Tools Unilinker als zentrale Integrationsschicht zur Anbindung von ERP SAP B1, Preismanagementsystem ePrice, PIM Ergonode, B2B-E-Commerce ONe sowie B2C-E-Commerce IdoSell – mit Near-Real-Time-Integration (event-driven).
  • Synchronisierung der Produktdaten (Kategoriestrukturen, Produkte, Attribute, Bilder, Maßeinheiten, Varianten) vom PIM in alle E-Commerce-Systeme sowie ins ERP.
  • End-to-End-Orchestrierung von Bestellungen: Lagerreservierung, Aufteilung auf Filialen/Lager, Dokumentenfluss, Statusmeldungen, Versandtracking, Berechnung von Lieferkosten nach Volumen.
  • Automatisierung von After-Sales-Prozessen wie Synchronisierung von Rechnungen, Korrekturen, Lieferscheinen, Zahlungen, Kreditlimits, Verkaufssperren und Geschäftspartnerdaten.
  • Monitoring, Datenanalyse und Skalierung über mehrere Systeme hinweg.

Das Ergebnis

Zentrale Produktdatenverwaltung
Über 300.000 Produkte werden im PIM zentral gepflegt und automatisch in alle Vertriebskanäle übertragen. Das spart Zeit und sichert Datenqualität.
<time.saved>
Transparente Preissteuerung
Durch die Integration von ePrice haben Einkaufs- und Vertriebsleitung volle Kontrolle über Preise und Margen – inklusive Mindestpreise und KPI-Überwachung.
<pricing.optimized>
B2B-Self-Service rund um die Uhr
Kunden erhalten 24/7 Zugriff auf Sortiment, Verfügbarkeiten und individuelle Konditionen – ohne Kontakt zum Vertrieb.
<availability.achieved>
Mehr Fokus im Vertrieb
Weniger manuelle Auskünfte zu Preisen und Verfügbarkeit. Mehr Zeit für aktive Kundenbetreuung und Neukundengewinnung.
<efficiency.increased>
Automatisierte Datenprozesse
Bestände, Auftragsstatus und Dokumente werden automatisch aktualisiert. Das reduziert Fehler und beschleunigt Abläufe deutlich.
<data.integrated>
Skalierbare Grundlage für Analytics und Integration
Zentralisierte Datenflüsse ermöglichen den Ausbau von Reporting (z. B. in Power BI) sowie die einfache Anbindung weiterer Systeme wie WMS, CRM oder Marktplätze – ohne strukturelle Umbauten.
<scalability.reached>
Marlena Żurawska-Szuter
E-commerce Director
AB Bechcicki

"Im Baustoffhandel beginnt alles mit einem soliden Fundament. Deshalb haben wir statt punktueller Integrationen eine Enterprise Service Bus (ESB) eingeführt–als zentrales Kommunikationsrückgrat zwischen ERP, Lager und E-Commerce-Plattform.  Das Ergebnis: stabile Echtzeit-Datensynchronisation, eine modulare Architektur für weiteres Wachstum und eine Automatisierung, die Geschäftsprozesse spürbar beschleunigt hat. "

Die Technologien
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