Skalierbares B2B-E-Commerce-System für mehrere nordische Märkte
Die Herausforderung
Techstep AB ist auf europäischen Märkten tätig und konzentriert sich dabei vor allem auf Polen, Schweden, Norwegen und Dänemark. Auf den nordischen Märkten liefert das Unternehmen geschäftlichen und institutionellen Kunden mobile Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops sowie Services im Bereich Mobility-Management und Beratung.
Im Rahmen einer umfassenderen digitalen Transformation wollte Techstep seine IT-Landschaft aufräumen und die Abwicklung des Online-Vertriebs vereinfachen. Vor Projektbeginn arbeiteten die einzelnen Märkte über lokale Gesellschaften, mehrere ERP-Systeme und drei ältere B2B-E-Commerce-Plattformen, deren Funktionen sich teilweise überschnitten. Diese Architektur erschwerte die weitere Entwicklung, erhöhte die operative Komplexität und schränkte die Möglichkeit ein, ein einheitliches Einkaufserlebnis für B2B-Kunden über verschiedene Märkte hinweg zu schaffen.
Techstep brauchte eine einheitliche, moderne E-Commerce-Lösung, die es erlaubt, die Altsysteme schrittweise abzulösen, und die eine stabile Basis für die weitere Konsolidierung bildet. Die Aufgabe von Univio bestand darin, die erste Version der neuen B2B-E-Commerce-Plattform so zu konzipieren und bereitzustellen, dass Techstep einen der zentralen Schritte seiner Transformation umsetzen konnte: das veraltete ERP-System und die bisherige E-Commerce-Lösung auf einem ausgewählten Markt abzuschalten – ohne den laufenden Vertrieb zu beeinträchtigen.
- Eine der zentralen Herausforderungen bestand darin, die verteilten, älteren B2B-E-Commerce-Plattformen durch eine einzige moderne Lösung zu ersetzen, die für den Betrieb über mehrere Märkte hinweg ausgelegt ist.
- Wichtig war, die geplante digitale Transformation zu unterstützen, ohne die laufende Kundenbetreuung und den Bestellprozess zu stören.
- Das Projekt erforderte die Konzeption einer Plattform, die die aktuellen und zukünftigen Märkte von Techstep abdecken kann – einschließlich eines White-Label-Seller-Modells.
- Ein wichtiges Ziel war es, die Abschaltung eines der Legacy-ERP-Systeme samt der damit verbundenen E-Commerce-Plattform zum geplanten Termin zu ermöglichen.
- Entscheidend war außerdem, das interne Team von Techstep zu entlasten, das parallel weitere wichtige Projekte innerhalb der breit angelegten digitalen Transformation vorantrieb.
Die Lösung
- Das Team von Univio lieferte eine B2B-E-Commerce-Plattform auf Basis von commercetools. Die Lösung wurde als einheitliche, konsistente Basis für den Online-Vertrieb konzipiert, die Techstep auf weiteren Märkten ausbauen und nutzen kann, um die beiden verbleibenden E-Commerce-Plattformen vollständig abzulösen.
- Die Composable-Commerce-Architektur ermöglichte den Aufbau einer modularen Lösung, die sich schrittweise weiterentwickeln lässt – ohne dass bei jeder größeren geschäftlichen Änderung das gesamte System umgebaut werden muss. So kann Techstep weitere Funktionen, Märkte und Vertriebsmodelle kontrollierter ergänzen.
- In der ersten Projektphase lieferte das Univio-Team ein MVP, das die Abschaltung des älteren ERP-Systems sowie der bisherigen E-Commerce-Plattform für einen der Märkte ermöglichte.
- Die neue Plattform bot den B2B-Kunden ein komfortableres Einkaufserlebnis – mit einer übersichtlicheren Oberfläche und einem besser strukturierten Bestellprozess.
- Univio stellte ein dediziertes Entwicklungsteam bereit, das nach dem Agile-Modell arbeitete. Dadurch konnte sich das interne Team von Techstep auf die strategischen Elemente der Transformation konzentrieren, anstatt sich in jedes Detail der technischen Umsetzung einzubringen.
- Die Plattform wurde mit Technologien aufgebaut, die zum bestehenden Stack von Techstep passen – darunter commercetools, Okta, AngularJS sowie ein .NET-/C#-Backend, gehostet in Microsoft Azure.
- Im Projekt kamen außerdem die GraphQL-APIs von commercetools sowie die Okta-Plattform für das Identitätsmanagement der E-Commerce-Kunden zum Einsatz.
- Das MVP wurde zum vereinbarten Termin geliefert, sodass Techstep den ersten praktischen Schritt der Konsolidierung umsetzen und ohne Beeinträchtigung für die Kunden auf die neue Lösung umsteigen konnte.
Das Ergebnis
